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06.08.2026 um 07:21 UhrFür die Schweizerische Post steht fest, dass die Zukunft auf Netto-Null ausgerichtet ist. Um dieses Ziel zu erreichen, investiert das Unternehmen nicht nur in den eigenen Betrieb, sondern ergreift auch Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Zusammenarbeit mit Partnern. Seit 2021 hat die Post erhebliche Fortschritte erzielt: Über 9.000 Fahrzeuge, was mehr als der Hälfte der gesamten Flotte entspricht, sind mittlerweile elektrisch betrieben. Zudem sind 66 Prozent der Gebäudeflächen mit erneuerbaren Heizsystemen ausgestattet, darunter Wärmepumpen.
Fortschritte in der Fahrzeugflotte
Bis Ende 2025 wird die Post voraussichtlich mehr als 57 Prozent ihrer gesamten Fahrzeugflotte elektrisch betreiben, was über 9.057 E-Fahrzeuge von insgesamt rund 15.700 Fahrzeugen entspricht. Für die Zustellung von Briefen und Paketen setzt die Post etwa 10.500 Fahrzeuge ein, von denen rund 6.000 E-Dreiradfahrzeuge und etwa 2.000 E-Vierradfahrzeuge sind. Dies entspricht einem Elektroanteil von rund 70 Prozent in der Zustellflotte. Im Vergleich zu 2021, als lediglich rund 6.000 E-Dreiradfahrzeuge und 260 E-Vierradfahrzeuge im Einsatz waren, zeigt sich ein deutlicher Anstieg. Aktuell werden bereits mehr als die Hälfte der Pakete mit einem E-Fahrzeug ausgeliefert. Ab 2025 wird die Post in mehreren urbanen Zentren der Schweiz, darunter Zürich, Bern und Genf, elektrisch zustellen.
Im Bereich der Postautos betreibt die Post insgesamt 2.390 Fahrzeuge, von denen bis Ende 2025 rund 143 elektrisch sein werden, was 6 Prozent der Flotte entspricht. Zum Vergleich: 2021 waren lediglich fünf E-Postautos im Einsatz. Darüber hinaus hat die Post ihr Bahnnetz ausgebaut und die Anzahl der täglichen Verbindungen zwischen Sortier- und Verteilzentren von 70 auf 90 erhöht, um den Gütertransport über die Schiene zu fördern. Swiss Post Cargo betreibt 721 Lkw, von denen bis Ende 2025 sieben elektrisch sein werden. Zudem werden einige schwere Nutzfahrzeuge mit alternativen Treibstoffen wie Biodiesel oder Wasserstoff betrieben.
Nachhaltige Gebäude und Wertschöpfungskette
Die Post hat auch ihre Gebäude saniert und nach Nachhaltigkeitsstandards gebaut. Bis 2025 waren 66 Prozent der Gebäude in der Schweiz mit umweltfreundlichen Energiesystemen wie Wärmepumpen oder Holzpelletheizungen ausgestattet. Seit 2021 wurden 25 Gebäude energetisch modernisiert, und sieben Neubauten erhielten den Minergie-Standard oder ein Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB).
Gemeinsam mit Subunternehmern arbeitet die Post daran, verbleibende Straßentransporte zwischen Sortier- und Verteilzentren durch den Einsatz alternativer Antriebe schrittweise zu dekarbonisieren. Im Jahr 2025 legten Subunternehmer für die Post über 84 Millionen Kilometer auf der Straße zurück, davon mehr als 23 Millionen Kilometer mit alternativen Antrieben, was einer Verdopplung im Vergleich zu 2021 entspricht.
Engagement für erneuerbare Energien
Die Post setzt auf erneuerbare Energien und nutzt ausschließlich Strom aus zertifizierten Quellen. Zudem wird die eigene Stromproduktion weiter ausgebaut, wobei der Anteil der Solarstromproduktion aus eigenen Photovoltaikanlagen bis 2025 auf 10 GWh steigen soll. Für die Elektroflotte werden bis Ende 2025 bereits 2.600 Ladestationen in der Schweiz bereitgestellt, von denen auch Partner und Drittkunden profitieren können.
Die Post verfolgt kontinuierlich das Ziel, ihre CO2-Emissionen zu senken. Für die Emissionen, die noch nicht reduziert werden konnten, übernimmt das Unternehmen Verantwortung, indem es den Aufbau eines Portfolios zur CO2-Entnahme und -Speicherung vorantreibt und Klimaschutzprojekte außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette unterstützt.




